Rückenverspannungen

RückenverspannungenFast jeder jammert im Moment über Rückenverspannungen, oder Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Viele lassen sich Massagen verschreiben und die Physiopraxen haben im Moment wirklich viel zu tun.

Massagen sind eine echt tolle Sache, doch 20 Minuten für eine Massage sind echt zu wenig.

Nachteile:

  • Du bist kaum da, musst du schon wieder gehen
  • Das ständige Hinfahren und wieder Zurückfahren von Wohnort zur Massagepraxis
  • Der Aufwand mit dem An- und Ausziehen
  • Der Kunde kann in der kurzen Zeit, gar nicht geistig herunterfahren
  • Durch die kalte Witterung ist das Gewebe in 20 Minuten noch nicht in der Lage, gut aufzunehmen
  • Der Masseur strengt sich besonders gut an, erreicht aber wenig.
  • Behandlung des Symptoms, aber nicht die Ursache
  • Die Ursache liegt nicht dort, wo der Schmerz ist

Die Masseure, die auf Rezept arbeiten, geben sich echt viel Mühe und sind selber frustriert, dass sie nur 20 Minuten für den Kunden haben und damit wenig erreichen.

Fazit: Gönne dir längere Massagen.

Rückenverspannungen können viele Ursachen haben. Und gerade im Herbst und im Winter sind sie das Hauptproblem vieler Menschen. Der Schmerz sitzt im Rücken, aber die Ursache liegt ganz woanders. Die Probleme können von der Wirbelsäule kommen,  vom Darm oder einem Organ, von den Hüftgelenken, von Fehlstellungen, oder irgendwelchen Verkürzungen. Auch psychische und seelische Probleme sind oft Ursache für Schmerzen im Rücken und vor allem an den Bandscheiben. Gerade der November ist der Monat, wo die Psyche meist am tiefsten hängt. Es gibt kaum einen Tag, wo die Sonne scheint. Alles ist grau in grau, kalt und nass. Und man möchte sich am liebsten nur in der Wohnung verkriechen und nur rausgehen, wenn es sein muss. Viele Menschen leiden zu dieser Jahreszeit unter der sogenannten „Winterdepression“.

Rückenverspannungen2Die Physiotherapeuten arbeiten am Fließband und geben ihr Bestes. Doch erreichen sie oft nicht viel. Kurzzeitige Linderung tritt ein, aber das Problem ist nicht behoben. Klassische Massagen auf Rezept werden dir da wenig helfen. Besser wäre es, du bist gut zu dir und gönnst dir längere Massagen, oder ein richtiges Wellnessprogramm. Wenn möglich, sogar in regelmäßigen Abständen.

Bekommst du Massagen verschrieben und gehst zu einer klassischen Masseurin, dann wäre es vernünftig, sich nicht nur die 20 Minuten zu nehmen, sondern die doppelte Zeit, so dass du einen Teil selber dazu zahlst. Erst dann kommst du in die eigentliche Entspannung und profitierst auch davon.

Ich selber hatte durch meinen Handbruch im Sommer regelmäßig viele Behandlungstermine. Regelmäßig 20 Minuten und das 3-mal die Woche. Dieser ganze Aufwand brachte mich in einen riesen Stress. Ab da, wo ich beschloss, längere Massagen zu nehmen, lösten sich diese Anspannungen, weil ich die Massagen jetzt viel besser genießen konnte.

Wenn du denkst, das will ich für mich nicht ausgeben, dann solltest du dir mal überlegen, für wieviel Unnötiges du so dein Geld ausgibst. Garantiert wirst du da feststellen, dass es da so einiges gibt. Ich hatte sogar mal eine Kundin, die nach der Massage das Rauchen aufgegeben hatte und das Geld zukünftig lieber in eine gute Massage steckte. Die Kundin habe ich heute noch.

Und es ist schon wahr, einige können sich das nicht leisten, doch viele wollen es sich auch nicht leisten. Sie machen nur das, was die Kasse zahlt und nicht mehr. Doch damit beschneiden sie sich selber und geben dem medizinischen System die Macht. Es bringt nichts, sich über das medizinische System aufzuregen und es ist auch klar, dass die Krankenkassen nicht alles tragen können. So vernünftig sollten wir schon denken. Wir können uns in der heutigen Zeit, nicht mehr nur Arzt und Krankenkasse ausliefern. Wir dürfen auch für uns selber sorgen und lernen, verantwortungsvoller und liebevoller mit uns umzugehen.